Tilgungsplan
Tilgungspläne, die in die Liquidität einfließen
Der Kapitaldienst prägt die Liquidität jedes Unternehmens mit Krediten. Unsere Tilgungsplan-Software bildet Darlehen mit Annuität, Raten oder endfälliger Tilgung ab, rechnet Zinsen und Tilgung je Frequenz und lässt den Kapitaldienst direkt in die wöchentliche Liquiditätsvorschau einfließen. So ist jede Rate eingeplant.
Welche Tilgungsarten abgedeckt sind
Die Software bildet die gängigen Rückzahlungsformen ab.
Annuität
Gleichbleibende Rate aus Zins und Tilgung. Der Tilgungsanteil steigt mit der Zeit, während der Zinsanteil sinkt.
Raten
Gleichbleibende Tilgung, sodass die Gesamtrate über die Laufzeit fällt, weil der Zinsanteil abnimmt.
Endfällig
Während der Laufzeit fallen nur die periodischen Zinsen an, die Tilgung erfolgt in einer Summe am Ende.
Keine Tilgung
Für Instrumente ohne planmäßige Rückzahlung, etwa eine reine Kreditlinie, lässt sich die Tilgung auf keine setzen.
Frequenzen und Instrumente
Neben der Tilgungsart bestimmen Frequenz und Instrument den Kapitaldienst.
- Frequenzen von monatlich über vierteljährlich und halbjährlich bis jährlich und endfällig.
- Instrumente Darlehen, Geldanlage und Kreditlinie in einem Kapitaldienst.
- Für Geldanlagen lässt sich eine Fälligkeit hinterlegen.
- Endfällige Instrumente rechnen die periodischen Zinsen korrekt über die Laufzeit.
- Mehrere Instrumente nebeneinander bilden den gesamten Kapitaldienst ab.
Warum der Kapitaldienst in die Vorschau gehört
Raten und Zinstermine sind fixe Abflüsse, die zu bestimmten Zeitpunkten fällig werden. Wer sie nicht in die Liquiditätsplanung einbezieht, unterschätzt die kommenden Belastungen und erlebt böse Überraschungen. Deshalb fließt der Kapitaldienst aus dem Tilgungsplan direkt in die wöchentliche Vorschau ein.
Jede Rate landet in der Woche, in der sie fällig wird, und senkt dort den laufenden Saldo. So sehen Sie, ob eine anstehende Zins- oder Tilgungszahlung mit anderen Abflüssen zusammentrifft und eine kritische Woche erzeugt.
Damit wird der Tilgungsplan nicht zur isolierten Kreditübersicht, sondern zum integralen Bestandteil Ihrer Liquiditätssteuerung. Genau darin liegt der Mehrwert gegenüber einer separaten Kreditliste.
Der Kapitaldienst ist außerdem ein wichtiger Punkt in jedem Bankgespräch. Wer zeigen kann, dass anstehende Raten und Zinstermine sauber in die Liquiditätsplanung eingearbeitet sind, wirkt vorbereitet und verlässlich. Die Software liefert dafür die Grundlage, weil sie den Kapitaldienst deterministisch rechnet und in der Vorschau je Woche ausweist. Sie können damit belegen, dass eine neue Finanzierung tragbar ist, indem Sie ihre Raten in den Plan aufnehmen und den Effekt auf den Saldo unmittelbar sehen. Umgekehrt erkennen Sie früh, wenn der Kapitaldienst in einer Woche mit anderen großen Abflüssen zusammentrifft. So wird der Tilgungsplan zu einem Argument in Verhandlungen und nicht nur zu einer internen Übersicht.
Endfällige Darlehen richtig einplanen
Gerade endfällige Strukturen bergen ein Liquiditätsrisiko.
Zinsen laufend
Die periodischen Zinsen fallen während der Laufzeit an und mindern regelmäßig den Saldo, so wie es die gewählte Frequenz vorgibt.
Tilgung am Ende
Die Rückzahlung in einer Summe am Laufzeitende ist ein großer Abfluss, den die Vorschau sichtbar macht.
Rechtzeitig vorsorgen
Weil die Software den Fälligkeitszeitpunkt kennt, sehen Sie früh, ob die Reserve für die Schlussrate reicht.
Nachvollziehbar und sicher
Die Berechnung des Kapitaldienstes ist deterministisch und nachvollziehbar. Gleiche Eingaben ergeben immer denselben Plan, sodass Sie die Zahlen jederzeit reproduzieren können, etwa für ein Bankgespräch. Die Vorschau schlüsselt jede Woche nach Quelle auf, sodass Sie den Kapitaldienst-Anteil klar erkennen.
Die Software ist auswertend und read-only, sie führt keine Zahlungen aus. Alle Daten liegen auf Servern in Deutschland. Das Modul kostet 150 Euro pro Monat je Arbeitsbereich, ist in der Beta und monatlich kündbar, und für Berichte steht der CSV-Export im deutschen Format bereit.
Häufige Fragen
Welche Tilgungsarten unterstützt die Software?
Die Software bildet Annuität, Raten, endfällige Tilgung und keine Tilgung ab. Damit decken Sie die gängigen Rückzahlungsformen ab, von der klassischen Annuitätenrate über gleichbleibende Tilgungsraten bis zum endfälligen Darlehen mit Schlusszahlung.
In welchen Frequenzen kann ich Raten planen?
Sie wählen zwischen monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich und endfällig. So passt der Tilgungsplan zu den tatsächlichen Konditionen Ihres Darlehens, und die Raten landen in der Vorschau genau in den Wochen, in denen sie fällig werden.
Fließt der Kapitaldienst automatisch in die Vorschau?
Ja. Der Kapitaldienst aus dem Tilgungsplan fließt direkt in die wöchentliche Liquiditätsvorschau ein. Jede Zins- und Tilgungszahlung senkt den laufenden Saldo in ihrer Fälligkeitswoche, sodass anstehende Belastungen sichtbar eingeplant sind.
Wie werden endfällige Darlehen behandelt?
Bei endfälligen Instrumenten rechnet die Software die periodischen Zinsen über die Laufzeit und plant die Tilgung als große Summe zum Fälligkeitszeitpunkt ein. So erkennen Sie früh, ob Ihre Reserve für die Schlussrate ausreicht.
Kann ich auch Geldanlagen und Kreditlinien abbilden?
Ja. Neben Darlehen unterstützt der Kapitaldienst auch Geldanlagen mit Fälligkeit und Kreditlinien. So bilden Sie Ihre gesamte Finanzierung an einer Stelle ab und sehen deren Wirkung auf die Liquiditätsvorschau.