KI-Treasury
Liquiditätssteuerung für die GmbH — die Zahlungsfähigkeit im Blick
Die Geschäftsführung einer GmbH muss die Zahlungsfähigkeit laufend im Blick behalten — ein Kontostand von gestern reicht dafür nicht. Unser Treasury-Modul rechnet die Cash-Position über alle Konten zusammen und projiziert sie Woche für Woche voraus, mit Warnung, bevor der Bestand unter den Mindestbestand fällt. Die eigene KI kategorisiert die Umsätze und fasst die Lage auf Abruf zusammen.
Warum die GmbH-Geschäftsführung Liquidität aktiv steuern sollte
Für eine GmbH ist die Liquidität nicht nur eine betriebswirtschaftliche, sondern auch eine Verantwortungsfrage: Die Geschäftsführung muss wissen, ob die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Ein Blick in mehrere Banking-Portale beantwortet das nicht — er zeigt den Stand von gestern, nicht die Lage in sechs Wochen.
Genau dort setzt die Liquiditätssteuerung an. Ausgehend von der heutigen Cash-Position verrechnet die Vorschau alle bekannten Bewegungen: offene Forderungen und Verbindlichkeiten zum Fälligkeitstag, geplante Zahlungen wie Gehälter und Steuervorauszahlungen sowie den Kapitaldienst aus Darlehen. Das Ergebnis ist ein Bestandsverlauf, der Wochen im Voraus zeigt, wann es eng werden könnte.
Diese Seite beschreibt Software zur Steuerung Ihrer Liquidität und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.
Was die Liquiditätssteuerung zeigt
- Cash-Position gesamt und je Konto aus den importierten Bankumsätzen
- Verfügbare Liquidität inklusive freier Kreditlinien
- Wochen-Vorschau über 8, 13 oder 26 Wochen mit Zufluss, Abfluss und Bestand
- Mindestbestand je Gesellschaft — darunter schlägt die Vorschau an
- Tiefpunkt mit Kalenderwoche, sobald die Schwelle gerissen wird
- Optionale E-Mail-Warnung an die Administratoren: täglich geprüft, höchstens eine pro Woche
Die KI im Dienst der Steuerung
Umsätze einsortieren
Die eigene KI ordnet Bankumsätze auf Wunsch Liquiditäts-Kategorien zu und erkennt wiederkehrende Muster. So sehen Sie, wohin das Geld fließt, ohne jeden Posten von Hand zu prüfen.
Lage zusammenfassen
Auf Abruf schreibt die KI einen kurzen deutschen Lagebericht zur Liquidität — aus Ihren Zahlen, ohne erfundene Werte. Ideal als Grundlage für die Geschäftsführungs-Runde.
Rechnung bleibt prüfbar
Die Vorschau selbst ist deterministisch: Jede Woche lässt sich bis auf den einzelnen Posten zurückverfolgen. Die KI sortiert und formuliert, sie ersetzt nicht die nachvollziehbare Rechnung.
Kapitaldienst — der oft unterschätzte Faktor
Gerade bei einer GmbH mit Investitionsdarlehen bestimmt der Kapitaldienst die Liquidität mit. Sobald Sie ein Darlehen mit Konditionen erfassen — Nominalbetrag, Zinssatz, Zinsbindung, Tilgungsart und Rhythmus —, berechnet die Plattform den vollständigen Tilgungsplan: Annuität, Ratentilgung oder endfällig, mit Zins- und Tilgungsanteil je Termin.
Jede Rate fließt automatisch als Kapitaldienst in die Wochen-Vorschau ein. Auch Rückflüsse aus Geldanlagen und freie Kreditlinien werden berücksichtigt. So sehen Sie nicht nur das operative Geschäft, sondern auch die Finanzierungsseite in einer Sicht.
Preis, Betrieb und Datenschutz
Treasury kostet 150 Euro pro Monat je Arbeitsbereich — alle Gesellschaften des Arbeitsbereichs sind enthalten, was besonders für Unternehmensgruppen mit mehreren GmbHs praktisch ist. Das Modul ist monatlich kündbar und derzeit als Beta geöffnet.
Die Server stehen in Deutschland, die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform. Aus Treasury heraus lassen sich keine Zahlungen auslösen; Überweisungen erstellen Sie wie gewohnt in der Buchhaltung. So bleibt die Steuerung lesend und risikofrei.
Häufige Fragen
Ist die Cash-Position der Kontostand meiner Bank?
Nein — sie ist die Summe aller importierten Umsätze je Konto. In der Praxis entspricht das dem Kontostand, sobald die Historie vollständig importiert ist; die Plattform weist aber transparent aus, dass es ein abgeleiteter Wert ist und auf welchem Stand er beruht. So gibt es keine Scheingenauigkeit.
Warnt mich das Modul, bevor es eng wird?
Ja, doppelt. Sie hinterlegen je Gesellschaft einen Mindestbestand. Fällt der prognostizierte Bestand darunter, sehen Sie die Warnung mit Tiefpunkt und Kalenderwoche in der Übersicht und in der Vorschau. Zusätzlich lässt sich eine E-Mail-Warnung aktivieren: täglich geprüft, höchstens eine E-Mail pro Woche.
Wie fließt der Kapitaldienst ein?
Sobald Sie ein Darlehen mit Konditionen erfassen, berechnet die Plattform den Tilgungsplan und berücksichtigt jede Rate mit Zins- und Tilgungsanteil automatisch in der Wochen-Vorschau. Auch Rückflüsse aus Geldanlagen und freie Kreditlinien werden einbezogen.
Was macht die KI bei der Liquiditätssteuerung?
Die eigene KI kategorisiert Bankumsätze, erkennt Muster und schreibt auf Abruf einen kurzen deutschen Lagebericht zur Liquidität. Die eigentliche Vorschau bleibt deterministisch und Posten-genau nachvollziehbar; die KI erfindet keine Zahlen.
Was kostet die Liquiditätssteuerung für die GmbH?
150 Euro pro Monat je Arbeitsbereich, inklusive aller Gesellschaften des Arbeitsbereichs. Das Modul ist monatlich kündbar und derzeit als Beta geöffnet. Die Server stehen in Deutschland, die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform.