Cash-Management

Alle Konten, eine Cash-Position

Cash-Management-Software bündelt Ihre Konten zu einer Zahl: der Cash-Position. Unser Modul leitet sie aus den importierten Umsätzen je Konto und gesamt ab, zeigt die Ein- und Auszahlungen der letzten 30 Tage und die verfügbare Liquidität inklusive freier Kreditlinien. So kennen Sie Ihren finanziellen Spielraum jederzeit.

Was die Cash-Position umfasst

Die zentrale Kennzahl setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen.

Bestände je Konto

Die Summe der importierten Kontoumsätze je Konto und in Summe. Ein abgeleiteter Wert aus den Umsätzen, kein live vom Bankserver gemeldeter Saldo.

30-Tage-Bewegung

Die Ein- und Auszahlungen der letzten 30 Tage zeigen die jüngste Dynamik Ihrer Liquidität auf einen Blick.

Verfügbare Liquidität

Cash-Bestand plus freie Kreditlinien. So sehen Sie nicht nur den Kontostand, sondern den tatsächlichen Spielraum.

Warum Kreditlinien dazugehören

Der reine Kontostand erzählt nur die halbe Geschichte. Wer eine Kreditlinie hat, verfügt über mehr Spielraum, als der Saldo zeigt. Deshalb rechnet die Software die freien Kreditlinien in die verfügbare Liquidität ein und liefert damit die Zahl, die für Entscheidungen wirklich zählt.

Umgekehrt schützt diese Sicht vor Fehleinschätzungen. Ein hoher Kontostand kann täuschen, wenn große Zahlungen anstehen, und eine ausgeschöpfte Linie schränkt den Spielraum stärker ein, als der Saldo vermuten lässt. Die verfügbare Liquidität bringt beides zusammen.

Für das laufende Cash-Management ist das der entscheidende Blickwinkel: nicht was gerade auf dem Konto liegt, sondern was Ihnen tatsächlich zur Verfügung steht.

Die Cash-Position ist zugleich der Ausgangspunkt für alle weiteren Auswertungen. Weil die wöchentliche Vorschau genau bei diesem Wert startet, ist ihre Genauigkeit entscheidend dafür, wie belastbar die Prognose ist. Deshalb lohnt es sich, die Bankumsätze regelmäßig zu importieren, damit die abgeleitete Position dem tatsächlichen Kontostand möglichst nahekommt. Ist die Basis aktuell, stimmen auch die 30-Tage-Bewegung und die verfügbare Liquidität. So entsteht ein durchgängiges Bild, das von der heutigen Position bis zum Verlauf über die kommenden Wochen reicht. Für die tägliche Steuerung heißt das: Sie sehen nicht nur eine Zahl, sondern verstehen, wie sie zustande kommt und wohin sie sich entwickelt. Genau diese Durchgängigkeit unterscheidet echtes Cash-Management von einem bloßen Kontostandsblick.

Von der Position in die Zukunft

Cash-Management endet nicht beim heutigen Stand.

  • Die wöchentliche Liquiditätsvorschau über 8, 13 oder 26 Wochen startet bei der aktuellen Cash-Position.
  • Offene Posten, Kapitaldienst und geplante Zahlungen prägen den weiteren Verlauf.
  • Der Tiefpunkt der Liquidität wird samt Kalenderwoche ausgewiesen.
  • Die monatliche Cashflow-Analyse zeigt die Herkunft der Zahlungsströme über 6, 12 oder 24 Monate.
  • Alerts warnen, wenn die tatsächliche Cash-Position den Mindestbestand unterschreitet.

Kategorien schaffen Klarheit

Damit die Umsätze aussagekräftig werden, ordnet die KI sie ein.

15 Kategorien

Jeder importierte Umsatz wird automatisch einer von 15 Kategorien zugeordnet, sodass sich Ausgaben nach Art gruppieren lassen.

Manuelles bleibt bestehen

Ihre eigenen Zuordnungen überschreibt die KI nie. Wo Sie entschieden haben, bleibt Ihre Entscheidung erhalten.

Zahlungspartner

Die Analyse benennt die größten Zahlungspartner ein und aus, damit Sie Einfluss auf Ihre Liquidität erkennen.

Sicher und deutsch

Die Software ist auswertend und read-only, sie führt keine Zahlungen aus. Damit hat sie keine Berechtigung, Geld auf Ihren Konten zu bewegen. Alle Daten liegen auf Servern in Deutschland und die Verarbeitung ist auf die DSGVO ausgelegt, auch bei den KI-Funktionen.

Das Modul kostet 150 Euro pro Monat je Arbeitsbereich, alle Gesellschaften sind inklusive, und für Berichte steht ein CSV-Export im deutschen Format bereit. So bekommen Sie eine schlanke Cash-Management-Software, die Ihre Konten zu einer verständlichen Übersicht bündelt.

Häufige Fragen

Ist die Cash-Position mein tatsächlicher Banksaldo?

Die Cash-Position ist ein abgeleiteter Wert aus den importierten Kontoumsätzen, kein live vom Bankserver gemeldeter Saldo. Solange Ihre Umsätze aktuell importiert sind, entspricht sie dem Kontostand, der sich aus diesen Umsätzen ergibt.

Warum werden Kreditlinien einberechnet?

Weil der reine Kontostand nur die halbe Geschichte erzählt. Die verfügbare Liquidität aus Cash-Bestand plus freien Kreditlinien zeigt Ihren tatsächlichen Spielraum. Das ist die Zahl, die für kurzfristige Entscheidungen wirklich zählt.

Kann ich mehrere Konten bündeln?

Ja. Die Software zeigt die Cash-Position je Konto und in Summe. So sehen Sie sowohl den Stand einzelner Konten als auch den Gesamtbestand über alle Konten hinweg auf einen Blick.

Wie aktuell ist die Cash-Position?

Die Cash-Position beruht auf den importierten Bankumsätzen. Sie ist so aktuell wie Ihr letzter Import. Sobald neue Umsätze importiert werden, aktualisiert sich die abgeleitete Cash-Position entsprechend.

Bewegt die Software Geld auf meinen Konten?

Nein. Die Software ist auswertend und read-only. Sie zeigt Bestände, Bewegungen und die verfügbare Liquidität, führt aber keine Zahlungen aus und benötigt daher keine Zahlungsberechtigung auf Ihren Konten.