KI-Finanzplanung
Szenarioplanung für die Liquidität — was, wenn es anders kommt?
Was passiert mit dem Cash, wenn der Umsatz zehn Prozent niedriger ausfällt und die Kosten steigen? Die Szenarien der Finanzplanung leiten aus zwei Stellhebeln den besten und schlechtesten Fall ab; die Wochen-Vorschau im Treasury-Modul zeigt, was das für Ihre Liquidität bedeutet. Die eigene KI bereitet die Zahlengrundlage auf, damit die Durchrechnung auf echten Werten steht.
Best und Worst Case in Sekunden
Szenarien müssen nicht kompliziert sein. Zwei Stellhebel genügen, um aus einem Basisplan die Ergebnisspannbreite abzuleiten — und die zeigt sofort, wie robust Ihre Planung ist.
- Stellhebel für Umsatz und Kosten, jeweils in Prozent
- Bester Fall (Vorgabe: Umsatz +10 %, Kosten −5 %) und schlechtester Fall (−10 % / +5 %)
- Umsatz, Aufwand und Ergebnis je Szenario nebeneinander als Spannbreite
- Beide Fälle als eigene Szenario-Pläne speicherbar und jederzeit vergleichbar
- Stellhebel frei einstellbar — Ihre Annahmen, nicht die der Software
Vom Ergebnis-Szenario zur Liquiditätswirkung
Ein schlechteres Ergebnis ist unangenehm — ein Liquiditätsengpass ist gefährlich. Deshalb reicht es nicht, nur das Ergebnis durchzuspielen. Die Frage lautet: Reicht das Geld auch im schlechtesten Fall, wenn Zahlungseingänge ausbleiben und die Fixkosten weiterlaufen?
Die Ergebnis-Szenarien entstehen in der Finanzplanung. Die Liquiditätssicht liefert Treasury: Die Wochen-Vorschau über 8, 13 oder 26 Wochen zeigt den prognostizierten Bestand je Kalenderwoche und warnt, sobald er unter Ihren Mindestbestand fällt — mit Tiefpunkt und Kalenderwoche auf die Woche genau.
So verbinden Sie beide Blickwinkel: Das Szenario sagt, wie sich das Ergebnis verändern könnte; die Vorschau zeigt, ob die Liquidität das aushält. Beides baut auf denselben, von der KI aufbereiteten Zahlen auf.
Was die KI beisteuert — und was nicht
Aufbereiten
Die eigene KI liest Belege und Bankumsätze aus, ordnet sie zu und sortiert Umsätze auf Wunsch in Liquiditäts-Kategorien. So stehen Szenario und Vorschau auf geprüften Zahlen.
Kommentieren
Auf Abruf schreibt die KI einen kurzen deutschen Kommentar zur Liquiditätslage — aus Ihren Zahlen, ohne erfundene Werte.
Nicht raten
Die Szenario-Annahmen setzen Sie selbst. Die KI schätzt keine künftigen Umsätze und erfindet keine Beträge; die Durchrechnung bleibt deterministisch.
Fragen, die die Szenarioplanung beantwortet
- Halten wir unseren Mindestbestand auch im schlechtesten Fall über die nächsten Wochen?
- Wie viel Umsatzrückgang verträgt die Liquidität, bevor eine Kreditlinie nötig wird?
- Welches Szenario führt in welcher Kalenderwoche zum Tiefpunkt?
- Wie wirkt sich eine geplante Investition mit Darlehen auf beide Fälle aus?
Preis, Betrieb und Datenschutz
Die Szenarien gehören zum Finanzplanungs-Modul (150 Euro pro Monat je Arbeitsbereich). Die Wochen-Vorschau mit Mindestbestand und Unterdeckungswarnung liefert Treasury (ebenfalls 150 Euro pro Monat je Arbeitsbereich). In beiden Fällen sind alle Gesellschaften des Arbeitsbereichs enthalten, monatlich kündbar, derzeit als Beta geöffnet.
Die Server stehen in Deutschland, die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform. Ihre gespeicherten Szenario-Pläne bleiben auch nach einer Deaktivierung erhalten.
Häufige Fragen
Wie funktionieren die Szenarien konkret?
Sie wählen einen Basisplan und stellen zwei Hebel ein: Umsatz und Kosten, jeweils in Prozent. Daraus entstehen der beste Fall (Vorgabe: Umsatz +10 %, Kosten −5 %) und der schlechteste Fall (−10 % / +5 %), mit Umsatz, Aufwand und Ergebnis je Szenario. Beide lassen sich als eigene Szenario-Pläne speichern.
Sehe ich auch die Liquiditätswirkung eines Szenarios?
Die Ergebnisspannbreite entsteht in der Finanzplanung. Die Liquiditätswirkung prüfen Sie im Treasury-Modul: Die Wochen-Vorschau zeigt den prognostizierten Bestand je Kalenderwoche und warnt bei drohender Unterdeckung. Beide Module greifen auf denselben Zahlenbestand zu.
Erfindet die KI die Szenario-Zahlen?
Nein. Die Annahmen — die Prozent-Hebel — setzen Sie selbst, und die Durchrechnung ist deterministisch. Die KI bereitet nur die Datengrundlage auf: Sie liest Umsätze aus, kategorisiert sie und schreibt auf Abruf einen kurzen Kommentar. Beträge erfindet sie nie.
Kann ich mehrere Szenarien parallel behalten?
Ja. Best- und Worst-Case speichern Sie als eigene Szenario-Pläne neben dem Budget und der Prognose. Je Gesellschaft und Planjahr führen Sie beliebig viele Pläne und wechseln mit einem Klick zwischen ihnen.
Was kostet die Szenarioplanung?
Die Finanzplanung mit Szenarien kostet 150 Euro pro Monat je Arbeitsbereich; die Liquiditäts-Vorschau in Treasury ebenfalls 150 Euro pro Monat je Arbeitsbereich — jeweils inklusive aller Gesellschaften. Beide sind monatlich kündbar und als Beta geöffnet.