KI-Finanzplanung

Rolling Forecast erstellen — die Prognose, die mitwächst

Ein starres Jahresbudget veraltet ab dem ersten Quartal. Ein Rolling Forecast — eine rollierend fortgeschriebene Prognose — hält Ihre Erwartung aktuell. Auf dieser Plattform legen Sie neben dem Budget beliebig viele Prognosen an, vergleichen sie automatisch gegen die festgeschriebene GuV und lassen die eigene KI die Zahlengrundlage aus Belegen und Umsätzen aufbereiten.

Was einen Rolling Forecast ausmacht

Statt einmal im Jahr ein Budget zu verabschieden und es danach zu vergessen, schreiben Sie Ihre Erwartung laufend fort. Jede neue Erkenntnis — ein gewonnener Auftrag, ein verschobenes Projekt, eine Preiserhöhung — fließt in die nächste Prognose ein.

  • Prognose als eigene Plan-Art neben dem verabschiedeten Budget
  • Beliebig viele Pläne je Gesellschaft und Planjahr — jederzeit zwischen ihnen wechseln
  • Erträge und Aufwendungen je Position mit Jahresbeträgen, frei benennbar
  • Zuordnung zur GuV nach § 275 HGB als Brücke zum Ist
  • Status Entwurf, final oder archiviert — so bleibt die Historie sauber

Warum der Vergleich mit dem Ist so leicht fällt

Der Sinn eines Rolling Forecast liegt im Lernen: Man vergleicht die Erwartung mit dem, was tatsächlich eingetreten ist, und korrigiert. Genau dieser Vergleich ist hier keine Fleißarbeit. Als Ist dienen die festgeschriebenen GuV-Zahlen Ihres Jahresabschlusses — derselbe Zahlenbestand, aus dem auch Bilanz und E-Bilanz entstehen.

Sobald der Abschluss festgeschrieben ist, stehen die Ist-Werte automatisch neben Ihrer Prognose. Die Abweichung erscheint je Position, absolut und in Prozent, günstig grün, ungünstig rot. Sie sehen sofort, wo Sie zu optimistisch oder zu vorsichtig geplant haben — und schärfen die nächste Prognose entsprechend.

Die eigene KI übernimmt die mühsame Vorarbeit: Sie liest Belege und Bankumsätze in der Buchhaltung aus und ordnet sie den passenden Konten zu. So entstehen die laufenden Zahlen, die am Jahresende festgeschrieben und zum Ist werden — ohne Abtippen und ohne Zahlendreher.

Startbudget und Vorjahres-Übernahme — kein leeres Blatt

Startbudget in Minuten

Beim Aktivieren legt die Plattform auf Wunsch ein Gerüst mit den üblichen GuV-Positionen an: Umsatzerlöse, sonstige Erträge, Material-, Personal- und sonstige Aufwendungen sowie Abschreibungen.

Vorjahr per Klick

Liegt ein festgeschriebenes Vorjahr vor, übernehmen Sie den Vorjahres-Umsatz mit einem Klick als Ausgangspunkt Ihrer Prognose. Sie verfeinern, statt bei null anzufangen.

Szenarien danebenlegen

Aus jedem Basisplan leiten Sie über zwei Stellhebel — Umsatz und Kosten in Prozent — den besten und schlechtesten Fall ab und speichern beide als eigene Szenario-Pläne.

Für wen sich der Rolling Forecast lohnt

  • Unternehmen mit schwankendem Geschäft, für die ein Jahresbudget zu grob ist
  • Geschäftsführungen, die unterjährig gegensteuern statt erst zum Jahresende reagieren wollen
  • Steuerberater, die Mandanten eine fortlaufende Planung statt einer Einmal-Prognose anbieten
  • Gründer und wachsende Betriebe, deren Zahlen sich Quartal für Quartal deutlich verändern

Preis, Betrieb und Datenschutz

Die Finanzplanung mit Budget, Prognose und Szenarien kostet 150 Euro pro Monat je Arbeitsbereich — alle Gesellschaften des Arbeitsbereichs sind enthalten, ohne Aufpreis je Gesellschaft. Das Modul ist monatlich kündbar und derzeit als Beta geöffnet.

Ihre Pläne bleiben auch nach einer Deaktivierung gespeichert. Die Server stehen in Deutschland, die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform. Der automatische Plan-Ist-Vergleich braucht festgeschriebene GuV-Zahlen aus dem Jahresabschluss-Modul; bis dahin planen und prognostizieren Sie eigenständig.

Häufige Fragen

Gibt es eine eigene Rolling-Forecast-Ansicht?

Sie bilden den Rolling Forecast über die Prognose-Planart ab: Je Gesellschaft und Planjahr legen Sie beliebig viele Pläne an und schreiben die Prognose fort, während sich das Jahr entwickelt. Zwischen Budget, Prognose und Szenarien wechseln Sie mit einem Klick.

Wie oft sollte ich die Prognose aktualisieren?

Das entscheiden Sie. Üblich ist eine Aktualisierung je Quartal oder je Monatsabschluss. Weil die Plattform beliebig viele Pläne erlaubt, können Sie ältere Prognosen archivieren und die aktuelle Version im Cockpit führen, ohne die Historie zu verlieren.

Woher kommen die Ist-Zahlen für den Abgleich?

Aus dem Jahresabschluss: Sobald die GuV festgeschrieben ist, stehen ihre Zahlen automatisch als Ist neben der Prognose — verknüpft über die GuV-Zuordnung Ihrer Positionen. Es wird nichts kopiert und nichts abgetippt.

Welche Rolle spielt die KI beim Rolling Forecast?

Die eigene KI liest Belege und Bankumsätze in der Buchhaltung aus und ordnet sie den passenden Konten zu, sodass die laufenden Zahlen ohne Aufwand entstehen. Die Prognose-Werte selbst planen Sie — die KI ersetzt nicht Ihr Urteil, sondern die Fleißarbeit der Datenpflege.

Was kostet die rollierende Planung?

150 Euro pro Monat je Arbeitsbereich, inklusive aller Gesellschaften des Arbeitsbereichs. Das Modul ist monatlich kündbar und derzeit als Beta geöffnet. Die Server stehen in Deutschland.